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 Yoga 

Yoga ist eine rund 3000 Jahre alte philosophische Lehre mit Ursprung in Indien. Das Ziel von Yoga ist es, die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen um zu einem friedvollen und gleichmütigen Geist zu gelangen.
Um das zu erreichen, gibt es im Yoga eine Vielzahl verschiedener Techniken.
Yoga mit Ulli - Information

Die 8 Stufen von Patanjali:

  1. Yama: Der Umgang mit der Umwelt und den Mitmenschen
    Die Yamas lassen sich überall im Alltag anwenden und üben. Je öfter wir das tun, desto besser helfen sie uns, den Stresspegel zu senken, denn der achtsame Umgang mit uns und der Umwelt schenkt uns innere Ruhe und Gelassenheit.
  2. Niyama: Der Umgang mit sich selbst, Selbstreflektion
    Es geht darum, die inneren Qualitäten zu fördern, die wir brauchen, um uns mit uns selbst wirklich wohlzufühlen.
  3. Asana: Körperhaltungen
    Bei diesen Yogaübungen bist du äußerlich ruhig und innerlich höchst lebendig. Für jeden Körper ist es eine Wohltat, sich langsam zu dehnen. Der Körper will sich bewegen, denn dafür ist er geschaffen. Asanas verlangen Aktivität und geistige Anwesenheit und vereinigen dadurch Körper, Geist und Seele.
  4. Pranayama: Umgang mit dem Atem, Atemtechniken, Reinigung
    Im Yoga steht der Atem immer im Mittelpunkt. Schon vor Jahrtausenden haben die Yogameister erkannt, dass er sowohl Ausdruck des Lebens ist als auch das Bindeglied zwischen Körper, Seele und Geist.
  5. Pratyahara: Zurückziehen der Sinne
    Es bedeutet, die Wahrnehmung von außen abzuziehen und nach innen zu richten, um durch mehr Ruhe und Distanz zu sich selbst zu finden.
  6. Dharana: Konzentration
    Der Geist konzentriert sich auf ein Meditationsobjekt (z.B. ein Mantra, Foto, Atmung, ein Chakra) oder man kann die eigenen Gedanken beobachten
  7. Dhyana: Meditation
    Die Anstrengung der Konzentration weicht einem natürlichen, spontanen und mühelosen Fließen der Aufmerksamkeit. Ein Raum höchster Stille.
  8. Samadhi: Verschmelzung
    Der überbewusste Zustand, reines Sein

 Qi-Gong 

ist die traditionelle chinesische Kunst (Gong=Gung) der Aktivierung der Lebensenergie (Qi=Tschi), die in China seit Jahrtausenden zur Erhaltung der Gesundheit und Selbstheilung eingesetzt wird. Mit dem Qi (Lebensenergie) wieder mehr Energie bekommen und das Abwehrsystem stärken.

 Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen 

Die Progressive Muskelentspannung wurde im Jahre 1938 von dem Psychologen Edmund Jacobsen in Amerika entwickelt.
Sie ist eine der bekanntesten Entspannungstechniken zur Verminderung und Vorbeugung von Stress. Sie ist ganz einfach zu erlernen und wirkt oft schon bei der ersten Anwendung sehr positiv.
Bei der progressiven Muskelentspannung werden verschiedene Muskelpartien angespannt und nach kurzer Zeit 8-12 sec. wieder losgelassen. Durch den Unterschied der Muskelspannung nimmt man die eintretende Entspannung wesentlich intensiver wahr, als ohne vorherige Anspannung.